Warum pauschale Shoppreise selten belastbar sind
Ein Shop mit 5.000 einfachen Produkten kann technisch leichter sein als ein Shop mit 200 konfigurierbaren Produkten, mehreren Preislogiken und drei angebundenen Systemen. Die Zahl der Produkte ist deshalb nur ein Teil des Aufwands.
Shopsystem und Betriebsmodell
WooCommerce, Shopify, Shopware oder ein Headless-Frontend mit Astro haben unterschiedliche Betriebs- und Entwicklungsmodelle. Neben der Umsetzung zählen Hosting, Plattformkosten, Updates, Erweiterungen und laufende Wartung.
Design und Frontend
Ein vorhandenes Designsystem oder ein weitgehend standardnahes Theme reduziert Aufwand. Individuelle Produktdarstellungen, Konfiguratoren oder komplexe Interaktionen benötigen deutlich mehr Konzept-, Entwicklungs- und Testarbeit.
Daten und Schnittstellen
ERP, Warenwirtschaft, PIM, CRM, Payment, Versand und Marktplätze beeinflussen das Budget häufig stärker als einzelne Frontend-Seiten. Jede Integration braucht Datenmapping, Fehlerbehandlung und Tests.
Content, SEO und GEO
Kategoriearchitektur, Produktdaten, Ratgeber, Metadaten, strukturierte Daten und interne Verlinkung sollten nicht erst am Ende entstehen. Je mehr Inhalte neu aufgebaut oder migriert werden, desto größer ist der redaktionelle und technische Aufwand.
Migration und Altdaten
Bei einem Relaunch kommen Datenübernahme, URL-Mapping, Redirects, historische SEO-Signale und Schnittstellen des alten Systems hinzu. Das erhöht die Komplexität gegenüber einem echten Neubau.
Wie eine belastbare Schätzung entsteht
Wir würden vor einer Kostenschätzung mindestens Zielbild, Systemwahl, Funktionsumfang, Datenquellen, Schnittstellen, Contentumfang und Launch-Anforderungen festhalten. Danach lässt sich ein Projekt sinnvoll in Muss-, Soll- und spätere Ausbaupunkte teilen.
